Sportlicher Sonntag

In meinem letzten Blogeintrag hab ich die International Series der NFL ja nicht allzu gut weg kommen lassen. Nebenbei bemerkt lies mich mein Ex-Arbeitskollege und American Football Guru Roman nach Veröffentlichung des Eintrages wissen, dass es sehr wohl ein Saisonspiel war und es tatsächlich um etwas ging. Naja, ich vermute mal, dass die Rams wirklich so schlecht sind, aber wie auch immer! Auf jeden Fall dachte ich mir, dass wenn ich schon schimpfe, dass ich euch dann auch zeigen muss, wie es bei einem richtigen NFL Spiel zu geht. Ungefähr ein Jahr zuvor, am Sonntag, dem 11. Dezember 2011 um genau zu sein, hatte ich einen kleinen Sportrausch, wenn man das so sagen kann. Ich bekam eine Email von meinem Ex-Arbeitskollegen Bret mit der Frage, ob ich denn nicht 4 Karten für das New York Jets Spiel haben mochte. Wer sich jetzt gerade etwas wundert, im Dezember 2011 war ich noch in New York und ja, das ist ein Blogeintrag der schon vor einem Jahr statt finden hätte sollen! Also zurück zu Bret und den Karten. Da dies mein erstes Live-NFL Spiel und leider auch einziges war, die Karten sind alles andere als billig, schlug ich bei dem Angebot natürlich sofort zu. Jetzt hieß es 3 weitere Personen zu finden. Und wie das Glück so will, hatten sich diese 3 Mitstreiter auch schnell in James, Verena und Pumsti gefunden. Es ging also auf zum Stadium drüben in Jersey. Die Jets spielten gegen die Kansas City Chiefs. Auch die Chiefs waren, wie sich raus stellte, nicht die beste Truppe und so zermalmten die Jets die Chiefs auf dem Spielfeld. Dabei muss man jedoch auch anmerken, dass das eines der wenigen Spiele der letzten Saison war, wo die Jets gewonnen haben. 2011 war definitiv auch nicht deren Jahr.




Natürlich war der Sonntag mit einem 4 Stunden Football Spiel noch nicht gelaufen (von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr). Zuerst gings für uns vier mal zurück nach Manhattan. Dort angekommen beschlossen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen bei BareBurger auf der 14th Street ausklingen zu lassen. Verena und Pumsti hatten dann noch ein Eishockey-Spiel der New York Rangers im Madison Square Garden auf dem Programm. Aber wie es der Zufall wollte, hatte Pumsti mit seiner damaligen Rolle in der Firma alle Hände voll zu tun und so stellte sich beim Abendessen heraus, dass er lieber nach Hause gehen und noch einige Dinge erledigen wollte. Die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, bot ich mich sofort als Begleitschutz für Verena an. Die Karten waren immerhin schon gekauft und ich hatte auch nichts Besseres mehr vor als vielleicht meinen Kühlschrank noch ein paar Biere zu entlocken. Beide stimmten mit ein und so gings auf zu den Rangers. Aber es kam noch besser! Die Karten waren eigentlich ein Dankeschön für Verena, welche sie von den zwei Freundinnen bekam, die während der Woche auf ihrer Couch schliefen. Kurzum: Die Karten waren gratis! 🙂

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