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  • Go-Kart, Risiko, Chillen

    So, nun bin ich wieder zurück aus meinen Urlaub, die Fotos müssen aber noch ein bisschen warten, da ich sie noch durch bearbeiten muss. In der Zwischenzeit nutze ich die Gelegenheit um ein paar Beiträge nachzuholen. In den letzten paar Beiträgen gab es ziemlich viel Natur und Entspannen zu lesen. Das soll sich in diesem Beitrag nicht ändern. Grund dafür ist, dass ich – nach einem Jahr Oracle – seit Jänner ziemlich viel in der Arbeit zu tun hatte. Und obwohl es kurz besser geworden ist, haben mir meine lieben Kollegen wohl die Arbeit von den letzten 2 Wochen Korfu aufgehoben, denn am Montag gings gleich wieder voll ins Programm bis 7 Uhr abends, aber hilft ja nicht. Ich sehe es von der positiven Seite, dass ich dann doch nicht ganz unnütze bin ansonsten würden sie mir das ganze Zeugs wohl kaum geben.

    Seit Monaten schon redeten wir davon uns einmal als Mini-Vettel unter Beweis zu stellen im Sinne von Go-Kart fahren. Neulich machten wir unsere Drohung dann endlich wahr. Jedoch war uns Go-Kart zu wenig. Will und ich wollten auch wieder mal einen „Spiele“-Abend mit Brettspiel und natürlich FIFA auf der Playstation haben. Darum beschlossen wir uns nach dem Go-Kart fahren einfach bei James und Fran einzuquatieren und da es ein langes Wochenende war, sollte auch der Sonntag voll ausgenützt werden und so wurde entschieden am Sonntag ein wenig durch Radlett zu marschieren – jup, wieder Natur, aber erst mal zum Go-Kart…

    Zuerst sollte mal die Königsdisziplin in Angriff genommen werden – das Go-Kart fahren. Denn wenn sich einer von uns schon weh tut und damit dem Rest das Wochenende versaut, dann lieber gleich am Anfang! Soweit ist es allerdings zum Glück dann doch nicht gekommen. Zuerst mussten wir mal rein in den Overall und dann gabs eine lahme „Sicherheitsschulung“… jaja, wir wollen Gummi auf die Piste brennen! Aber nach 7 Minuten Wachkoma durften wir dann zur Rennstrecke und dem Team vor uns zusehen, wie es die letzten Runden drehte. Dann hieß es aber auch schon „Gentlemen, start your engines“. Rein ins Kart und los gings. Beim Kart fahren gehts ja meistens darum, wer die schnellste Runde (von 25) schafft. Das war uns Männern allerdings zu lahm, denn für uns zählte nur: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Mit anderen Worten: Sieger ist, wer als erstes über die Ziellinie kommt, so wie dass im Rennsport halt üblich ist. Glücklicherweise konnte ich meine britischen Kollegen mit meiner „Rechtsfahrweise“ total aus dem Konzept werfen und ich mir somit den 1. Platz sichern. 🙂



    Wie bereits oben erwähnt, gings nach der sportlichen Meisterleistung zurück nach Radlett zu James und Fran wo wir erst mal dinierten und uns dann auf dem Weg zu ihnen nach Hause machten. Dort wurde dann das brandneue, am Wege gekaufte, Risiko Brettspiel ausgepackt. Wer Risiko nicht kennt, es ist absolut empfehlenswert. Ich spielte es mal vor Jahren bei meinen Freund Klaus in Linz. Es ist ein absolut geniales Strategiespiel bei dem man mittels seinen militärischen Einheiten die Welt erobern muss. Ich habe das Spiel noch nie unter 4 Stunden gespielt, also Vorsicht beim Ausprobieren, das wird länger!
    Nach zig Stunden, der Kapitulation von Fran und die Auslöschung von Will trat dann leider James als Sieger der Stunde hervor. Grund genug um für Fran ins Bett zu gehen und uns die Playstation mit FIFA und Modern Warfare auszupacken. Will pennte unterdessen mal weg, James und ich spielten bis in die frühen Morgenstunden, 4:30 Uhr um genau zu sein und wir wurden nur deswegen darauf aufmerksam, weil es draußen hell wurde…

    Am nächsten Morgen, als Sonntag Nachmittag, wurde dann die besagte Wanderung durchgeführt. Radlett ist ein kleiner Ort gerade noch innerhalb der M25 Autobahn, also nicht allzu weit weg von London. Jedoch ist es doch schon am Land und man hat üppige grüne Wiesen und Wälder. Natürlich keine Hügel oder ähnliches, ich bin ja in England. Die Wanderung, ok, es war mehr ein einstündiger Spaziergang brachte ein wenig Erholung und Abwechslung zum typischen Alltag…

  • URLAUB!!!!!

    So, aus, Ende…. ich bin jetzt mal für die nächsten 14 Tage in Korfu, Griechenland! Man sieht sich!

  • Londoner Frühling

    Hier (nur ganz kurz) ein paar Impressionen vom Londoner Frühling als ich neulich ein wenig durch die Stadt schlenderte…

  • Ein bisschen Natur

    Ab und an muss man mal raus aus der Stadt, also zumindest ich. Ein bisschen Natur tut mir gut. Darum haben wir uns vor ein paar Wochen auf einen Haufen zusammen getan und sind runter nach Box Hill, was etwa 45 Minuten südlich von London mit dem Zug zu erreichen ist. Box Hill ist ein kleiner Hügel um und über den man „Wandern“ kann. Das Wandern stelle ich hier allerdings unter Anführungszeichen, denn verglichen mit den Alpen ist das natürlich ein Kinderspiel. Der Pfad führt einem rauf und rum um den Hügel in etwa 2 Stunden. Wenn man etwas anspruchsvoller ist, kann man den Weg in die umgekehrte Richtung gehen, was einem zum Aufstieg am steilen Ende bringt. Nicht, dass wir zu den Anspruchsvollen gehört haben, wir waren einfach nur zu blöd um die Wegweiser richtig zu lesen! Dennoch war es mal eine wohltuende Erholung vom Betondschungel-Leben 🙂

  • Kollis zu Besuch

    Könnt ihr euch noch an eure Bundesheer-/Zivildienstzeit erinnern? Für mich ist es, als war es gerade erst gestern und das obwohl es jetzt schon 7 Jahre her ist. Ich verrichtete damals meinen Zivildienst im Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich. Für die, die wissen, dass und wie engagiert ich bei der Feuerwehr war, bevor ich Österreich verließ, ist das wohl kaum ein Wunder. Jedoch hatte ich mich damals ursprünglich für den ABC-Abwehrzug in Wiener Neustadt gemeldet, bevor ich erfuhr, dass man im LFK Oö Zivildienst verrichten kann. Tja, also bin ich dann dort rein gekommen und da ich einer der Wenigen war der wusste wie eine Tastatur aus sah, kam ich direkt in die Pressestelle. Pressestelle, das ist eigentlich noch meilenweit von Informatik entfernt, die EDV Dienststelle hätte mir doch viel besser gelegen, aber leider hatten die schon einen Zivi. Naja, also ging ich an meinem ersten Tag rüber in die Pressestelle, und dort saß er. Ein Mitte 40 aussehender Kettenraucher, der den Fehler machte, dass er die Leine nur einen Zentimeter zu lang ließ. Und schon war ich Herr der Pressestelle! 😀 Naja, ganz so war es nicht, aber im Sessel sitzend fand ich Hermann Kollinger, der Chefredakteur des oberösterreichischen Feuerwehrmagazins Brennpunkt, sowie Betreiber der Webseite www.fireworld.at. Und wie es der Zufall so will, ist venzi.net und fireworld.at am gleichen Server! 😉

    Nun ja, endlich zur Geschichte! Kolli und ich wurden während meines Zivildienstes dicke Freunde! Er war es schon und mir half das Nichts-tun und Rum sitzen. Bis heute vermute ich, dass uns auch unsere Blödheit auf den gleichen Nenner brachte. Wir verstanden uns einfach von Anfang an. Während meines Zivildienstes lernte Hermann auch seine mittlerweile Ehefrau Iris kennen und vor zwei Jahren hatte ich die Ehre, Gast auf deren Hochzeit zu sein. Puh, war ganz schön anstrengend, im positiven Sinne! 🙂 Und obwohl Hermann panische Flugangst hat, was mitunter Grund dafür ist, dass er mich nicht in New York besuchen kam, nahm er diesmal allen Mut zusammen, setzte sich mit seiner Frau in die RyanAir und machte ich auf den Weg auf die Insel! Und das gab mir die Gelegenheit, dem Paar 4 Tage lang meine momentane Heimat zu zeigen. Iris war schon ein großer Fan von London und Hermann (glaube ich) wurde es, als er dann herüben war. Natürlich führte ich sie auch auf einen kulinarische Tour und so gingen wir mexikanisch, indisch und südkoreanisch Essen. Den 4. Abend musste ich leider passen, da ich noch dringen etwas berufliches zu erledigen hatte, aber sie wurden mit einem ausgezeichnetem Burger gut vertröstet. Der Besuch freute mich sehr und ich hoffe, dass sie es eventuell noch ein, oder zweimal herüber schaffen – was jetzt keine sofortige Einladung ist Hermann!!! 😉