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  • Neue/Erste Wohnung

    Wie ja schon alle wissen, habe ich endlich eine neue Wohnung gefunden – und heute bin ich endlich eingezogen. Also noch mal kurz die Fakten: Ich wohne hier in einer 3er WG. Edel ist die Vermieterin und gebürtige Irin. Wir haben noch einen zweiten Mitbewohner asiatischer Abstammung, welcher jedoch die WG am 1. November verlassen wird. Und ich schätze, das wird mir nicht mal viel auffallen, da er immer nur in seinem Zimmer ist! 🙂 Ok, die Wohnung hat eine geräumige Küche, ein wirklich großes Wohnzimmer (für New York Verhältnisse natürlich), ein sauberes Bad und 3 Zimmer. Und das Beste daran: Ich geh nur 15 Minuten in die Arbeit – ja richtig – GEHEN! Absolut toll, mitten in der Stadt, wo immer was los ist! So, aber nun zu den Bildern! 🙂

    Also, das hier ist mal mein Zimmer – schön geräumig!

    Das ist mein Kleiderschrank – welcher schon voll ist! 🙂

    Und hier haben wir noch irgendein Ding, wo man Sachen drauf stellen kann (wie ist eigentlich der Fachausdruck dafür). Hier mit einem Bild meiner Groß-Groß-Cousinen und meinen Sturmtruppler, den ich von den Arbeitskollegen zum Abschied bekommen habe:

    Dann hab ich heute noch Kissen und Decke kaufen müssen – vielen Dank hierbei übrigens an meine Mutter: Das Leintuch hat sich ausgezahlt, ist schon über die Matratze gespannt.

    So, das hier ist das Wohnzimmer… ich weiß, sieht ein bisschen chaotisch aus – obwohl hier ne Frau das Sagen hat! 🙂

    Das ist dann die Küche:

    Und hier haben wir das Bad:

    Tja und dann wars das auch schon wieder. Fotos von meinen Mitbewohnern gehen noch ab, ich weiß, aber wie gesat, der eine verlässt die WG sowieso bald und die Vermieterin ist schon wieder unterwegs! 🙂 Hier nochmal die Adresse, bzw. der Link auf Google Maps: 68 Henry Street, New York

    Wie jetzt sicher einigen aufgefallen ist, befindet sich das Haus gleich neben der Manhattan Bridge. Das ist aber nicht weiter tragisch, da sich mein Zimmer Gott sei Dank auf der gegenüber liegenden Seite befindet!

  • Das war ja interessant

    Das war ja interessant heute. Ich kam gerade mit der U-Bahn rüber nach Manhatten und ging Richtung Arbeit, als i plötzlich jemanden lautstark mal „Asshole“, also Arschloch durch die Gegend schrie. Alle wendeten die Blicke natürlich auf die Person, mich eingeschlossen. Da stand ein Mann mit Turnschuhen, grauen Mantel und 2 Plastiksackerl. Ca. umd die 50 – 60, der immer wieder Schipfwörter, oder komische Geräusche von sich gab. Ich nehme mal an, dass dieser Mann ein Opfer des Tourette-Syndroms ist. Diese Leute müssen immer fluchen und geben komische Geräuschevon sich, bzw. haben komische Zuckungen. Naja, wie dem auch sei, den Rest der 3 Minuten Fußweg zur Arbeit verbrachte ich dann damit, darüber nachzudenken, dass es eigentlich irgendwie komisch ist, dass Schimpfwörter global sind….

  • Wäsche waschen

    Gestern war es das erste Mal so weit: Wäsche waschen war angesagt. Aber das Ganze war eigentlich um einiges unkomplizierter als gedacht. Erstens kann ich schon mit Waschmaschinen umgehen, seit ich ca. 12 bin und zweitens schein ich ein Naturtalent zu sein, was das anbelangt. Also, Waschmaschine war mal leicht: Wäsche sortiert, rein in die Waschmaschine, Waschmittel/Weichspüler dazu, Programm ausgewählt und los gings. Nach 30 Minuten, die ich in der Zwischenzeit mit Fernsehen verbrachte, hieß es dann wieder runter und die Wäsche in den Trockner. Zuerst war ich ein bisschen verwirrt, da die Wäsche ziehmlich ungut roch, ja fast stank. Dann erinnerte ich mich jedoch, dass die ja hier herüben Chlor im Wasser haben, damit man nicht gleich alle Krankheiten bekommt, die man sich nur vorstellen kann. Der Trockner auf jeden Fall war ja noch leichter: Wäsche rein, Tür zu und 45 Minuten warten. In der Zwischenzeit wieder den Fernseher belagert. Anschließend hab ich dann den ganzen Haufen gepackt und rauf in mein Zimmer gebracht(die Wäsche roch nun schon wesentlich besser), dort dann das Bügeleisen ausgepackt und weiter gings. Auch hier hatte ich wieder nur Chlorwasser (das kommt bei denen aus den Wasserleitungen und das Chlor dient eben dazu um die Bakterien abzutöten) zur Verfügung. Und eines könnt ihr mir glauben: Verdampfendes Chlorwasser stinkt noch extremer als Kleidung voller Chlorwasser! Aber die Gute Nachricht: Das Bügeln ansich war auch wirklich einfach. Hätte ich mir nicht gedacht, aber scheinbar habe ich darin eine Gabe. Shorties, Hosen, Hemden, alles kein Problem. Vor allem die Hemden hätte ich mich schwieriger vorgestellt, aber auch die waren leicht zu bügeln! Tja, entweder hat mir da meine Mutter etwas in die Wiege gelegt, oder ich bin wie oben schon erwähnt einfach ein Naturtalent, was das anbelangt! 🙂 An dieser Stelle noch einen schönen Dank an meine Schwester für die richtige Reihenfolge beim Hemden bügeln!

    Abschließend an euch Männer da draußen: Ja, von mir aus kann ich euch gern mal Nachhilfe geben! Und an die Damen: Jaja, ich wäre noch zu haben! 😉

  • Wo wohnen die 3te

    So, nun hab ich mir endlich eine WG gefunden, bei der ich mal für 3 Monate (mit Option auf Verlängerung) unter kommen kann. Damit ist mal ein großer Brocken geschafft, den das bedeutet nun, dass ich keinen Zeitdruck mehr habe und meine Sachen endlich aus den Koffern auspacken kann. Die Wohnung befindet sich ca. 15 Minuten von der Arbeit weg (Fußmarsch), was schon mal nicht schlecht ist. Sie befindet sich bei 68 Henry Street. Die Gegend ist allerdings nicht so das ideale, es ist eine etwas runtergekommene Gegend, aber ok, Hauptsache mal ein Dach über dem Kopf. Sie kostet mich 1080 Dollar im Monat, was relativ günstig ist für einen Raum in Manhattan. Meine Vermieterin ist eine gebürtige Irin, die schon seit mehr als 10 Jahren hier lebt. Ein dritter Mitbewohner kommt dann Anfang November. Sie sucht nach einem weiblichen Mitbewohner, da hab ich allerdings nichts dagegen! 😉 Der Raum selbst ist ziemlich groß, hat ein Bett und eine Komode drinnen. Draußen haben wir ein großes Wohnzimmer, eine Küche und natürlich ein Badezimmer, alles relativ sauber! Fotos gibts dann, wenn ich am Samstag eingezogen bin! 🙂

    Ich werde mich nach wie vor um günstige Apartments umsehen, mal schaun, ob ich was Passendes finde – aber jetzt hab ich ja Zeit!

  • Ein Jahr ist’s her…

    … dass ich meine geliebte Uhr in Las Vegas verloren habe. Für die jenigen, die die Geschichte nicht kennen, wird diese Blogeintrag ein Rätsel bleiben. Für diejenigen jedoch, die wissen, wovon ich rede, wird sich nun ein Lächeln auf dem Gesicht auf tun! 🙂

    Tja, so sah sie aus, die Uhr. Geschenkt bekam ich sie von meiner Schwester zu meinem 20. Geburtstag. Außerordentlich stabil und kratzfest, was meine Anforderungen an eine Armbanduhr sind! Bis zu 200 Meter wasserdicht und außerdem soll sie gar nicht so billig gewesen sein. Naja, jetzt ist sie weg, bzw. irgendwo in Las Vegas.

    Abschließend wünsche ich dem Matthias und dem Johannes noch alles Gute zum Geburtstag! Es war übrigens Matthias Geburtstagsfeier in Las Vegas bei der ich die Uhr verlor! 🙂