Gestern hieß es für mich: Social Security Number beantragen. Dabei handelt es sich scheinbar um die Identifikationsnummer schlecht hin. Ohne dieser Nummer kann man: Kein Apartment mieten, keinen Fühererschein machen, kein Bankkonto bei gewissen Banken eröffnen, keine Steuern zahlen, und vieles mehr. Um es mit den Worten von Herbert (dem gebürtigen Welser hier in der Firma) zu sagen: Ohne SSN existierst in den USA nicht. Tja, darum machte ich mich gestern zum Social Security Office auf. Dieses Gebäude liegt am Federal Plaza und hat um die 40. Stockwerke. Es handelt sich hierbei um ein „Federal Building“, sprich ein Regierungsgebäude. Man kennt es übrigens aus „Selbst ist die Braut“ an der Stelle, wo Magret und Andrew vom Staatsbürgerschaftsbüro raus kommen und sie ihm einen Heiratsantrag macht! 🙂 Aber zurück zum Thema: Wie schon gesagt war das alles Regierung. Das heißt in den USA natürlich – richtig – Sicherheitskontrollen. Wie am Flughafen, alles in die Box, durch den Metalldetektor und weiter gehts. Dann gings zum Social Security Büro im 31. Stock. Ich erhoffte mir eine rasche Abwicklung, da es erst 8:50 Uhr war und das Büro erst um 9:00 Uhr auf machte. Tja, ein Irrglaube. Dort hieß es für mich erst mal Nummer ziehen – A11. Und dann waren da 4 Schalter, die die Anträge abwickelten. Gleich zu Beginn merkte ich, dass es auch die B Gruppe gab – scheinbar die privilegierte Gruppe, denn es wurden immer alle Bs vor den As abgewickelt. Was für mich bedeutete, dass ich nicht als 11. an der Reihe war sondern als 50er, oder so in die Richtung. Auf jeden Fall musste ich satte 2 Stunden warten. Erst dann wurde ich aufgerufen und alles ging innerhalb von 15 Minuten wie von selbst. Antrag abgegeben, Korrektur gelesen und mit den Worten „Sie haben die Karte dann in den nächsten 10 Tagen im Postkasten“ wars das dann auch schon. Naja, Bürokratie ist scheinbar überall gleich, aber jetzt habe ich es ja geschafft! 🙂
Blog
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New York Karte
Soeben habe ich meine persönliche New York Karte online gestellt. Da es mir ein Anliegen ist, spezielle Plätze festzuhalten (für mich, aber auch für euch, falls ihr mal zu Besuch kommt), habe ich nun meine eigene Google New York Map erstellt. Hier werde ich alle interessanten Plätze speicher, wie zum Beispiel gute Restaurants, nette Pubs, oder interessante Sightseeing-Punkte. Also, dort von Zeit zu Zeit rein zu schauen, lohnt sich. Und wenn ihr mal Urlaub in NY machen wollt, dann ist sie wohl ein Muss! Ihr findet sie oben im Menü unter New York Karte, oder einfach über diesen Link hier.
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Venzi kommt heim!
Wenn ihr jetzt glaubt, dass ich nach 14 Tage schon aufgegeben habe, dann habt ihr euch getäuscht! Nein, nein, keine Sorge, ich werde es hier schon noch eine Weile aushalten! 🙂 Aber über Weihnachten habe ich beschlossen, doch nach Hause zu kommen, da ich die Feiertage über nicht alleine in meinen Raum sitzen und mich mit Bier trösten will. Darum habe ich jetzt den Flug gebucht und bin von 24. Dezember ca. Mittag bis 2. Jänner am Abend zu Hause! Ja richtig: Auch Silvester werde ich zu Hause feiern, da ich das hier erstens nächstes Jahr auch noch kann und mir zweitens gesagt wurde, dass es hier um nicht viel geht, außer von 18:00 Uhr bis Mitternacht am eiskalten Timesquare zu stehen und dann in ein Pub zu verschwinden…. na da feier ich doch lieber mit meinen Freunden! 🙂 Also, der Count-Down (zur Heimreise) wurde neu gesetzt!
Tja, was gibts sonst noch so Neues? Morgen werde ich meine Social Security Number beantragen. Dabei handelt es sich scheinbar um das Identifikationsmedium schlecht hin und wird für alles benötigt: Apartment mieten (also alleine nicht in eine WG gehen), Führerschein machen, Gehalt bekommen (wobei das auch temporär ohne SSN funktioniert), Krankenversicherung und bei manchen Banken sogar um ein Konto zu eröffnen. Aber das wird schon gut gehen, oder auch nicht… egal, mehr dazu dann morgen Abend! Also „stay tuned!“ wie man hier so sagt! 😉
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Zimmerdeko und Joe
So, endlich wird es hier in meinem Zimmer so richtig gemütlich. Mir fehlte noch ein kleines mir aber verdammt wichtiges Accessoire! Um genau zu sein nämlich das hier:
Diese Österreich Fahne hab ich von meinen Kameraden der FF Koglerau (wie man schwer übersehen kann) zum vorübergehenden Abschied bekommen! Leute noch mal herzlichen Dank dafür, bedeutet mir echt viel! Jetzt hab ich alles mir wichtige auf meinem „Regal“ (wie sich raus stellte, heißt das Ding so! 😉 ) beisammen:
- Den Sturmtruppler von meinen (Ex)Arbeitskollegen und mittlerweile wohl auch in gewisser Weise Freunden!
Tja, die wissen halt, auf was es bei mir ankommt! 😀 - Das Bild meiner zwei kleinen Großgroß-Cousinen, welches mich gleichzeitig auch an meine Freunde zuhause in Österreich erinnert (ich hab auch noch ein tolles Buch von ihnen bekommen, das hat es natürlich auch mit rüber geschafft!)
- Und die Fahne von meinen Kameraden der FF Kolgerau! Vielen Dank Leute!
Das Bild von Kathi hat es leider nicht rüber geschafft… es war einfach zu groß! 🙁 Aber es liegt sicher zu Hause und vielleicht passt es ja beim nächten Mal in den Koffer rein! Und ja… auf die Zille von der FF Walding warte ich noch immer – Leute, wann kommt die denn endlich an? 🙂
Zu guter Letzt: Joe, mein Arbeitskollege und einer der 3 Überlebenden von GoldenSource Austria ist sicher und wohlauf in London angekommen – wie ich ja schon gestern berichtet habe. Das Gute daran: Er schreibt jetzt auch einen Blog und das muss ich hier natürlich gleich mal verlinken – also hier ist Joe’s Blog!
- Den Sturmtruppler von meinen (Ex)Arbeitskollegen und mittlerweile wohl auch in gewisser Weise Freunden!
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Von langweiligen Sonntag zu Brooklyn Bridge bis Football
Tja, der Sonntag begann eigentlich ganz langweilig. Draußen regnete es und es hatte um die 4 Grad. Und als wäre das nicht genug ging auch noch ein Wind, der die 4 Grad wie 0 Grad rüber brachte. Die ersten paar Stunden nach dem Aufstehen verbrachte ich mit Internet surfen (liebes Internet, Gott sei Dank gibt es dich!), dann mit ein wenig Film schaun und ein Telefonat mit den Eltern durfte natürlich auch nicht fehlen. Doch dann ging die Langeweile los. Was machen an einem Sonntag um 15:00 Uhr? Zuhause wär ich wohl die Freunde abgefahren und hätte damit die Zeit vertrieben, doch das ging hier nicht! Zumindest nicht ganz, denn Pumsti war noch vom Vorabend ziemlich „erschöpft“ und musste nach schlafen und den Kummer über seinen gestohlenen Mantel ertragen. Aber gut, da die Magengegend doch eher leer war, beschloss ich um die Nachbarschaft zu ziehen und nach was Essbarem Ausschau zu halten. Kurzum erinnerte ich mich, dass Pier 17 gar nicht weit um die Ecke ist. Pier 17 war der Ort an dem ich das erste Mittagessen mit meinem Boss gleich am ersten Arbeitstag zu mir nahm. Vermutlich wird mir das immer in Erinnerung bleiben, wenn ich da vorbei komme. Nun ja, der Weg führte mich unter der Brooklyn Bridge durch. Danach packte mich jedoch die Kälte erneut und ich sehnte mich doch eher wieder nach der warmen Wohnzimmercouch. Dort angekommen gabs ein kleines Telefonat mit Joe, der seit heute in London ist und quasi das selbe Abendteuer wie ich bestreitet – nur eben halt in London. Währenddessen meldete sich auch Pumsti und teilte mir mit, dass er es wohl heute nicht mehr aus seiner Wohnung schaffen würde, aber er guckt sich Football an und ich könne vorbei kommen. Gesagt, getan. Wir zogen uns noch das Match NY Jets gegen Buffalo rein und er erklärte mir die Regeln, soweit er zumindest selbst damit vertraut war. Danach hieß es noch Atlanta gegen Chicago, aber bei der „Halbzeit“, also nach dem 2. Viertel passte ich und ging nach Hause. Naja, alles in allem habe ich den Sonntag doch noch gut überlebt, aber ich hoffe, dass nächstes Wochenende das Wetter mehr mit spielt, damit ich endlich die Stadt erkunden kann. Aber angeblich solls am Donnerstag wieder 18 Grad bekommen! 🙂
So, zu guter Letzt wurde noch der Wunsch von meinen Eltern geäußert, dass sie auch meine Wohnung von außen sehen möchten. Also, hier ist das Gebäude:
Mein Zimmer befindet sich hier: