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  • Wieder mal ein bisschen DownTown

    Gestern Abend habe ich das Büro schon etwas früher verlassen und da die Sonne noch anwesend war (die geht hier so um 18:15 Uhr Sommerzeit unter), hab ich mir gedacht, ich versorge euch wieder mal mit ein paar Bildern von DownTown Manhattan:

    Hier ein besonderes Exemplar – eine Uhr gespendet von der Stadt zu Ehren von David Rockefeller für seine Bemühungen um die Stadt.

    Hier ein weiteres Highlight – Dreharbeiten im City Hall Park:

    Und hier die City Hall – wo der Bürgermeister sein Amt aus übt…. ob das wohl so wie bei Bürgermeister Quimby bei den Simpsons abläuft?

    Scheinbar wird da grade der linke Flügel renoviert….
    Dann haben wir noch ein Hochhaus, das gerade gebaut wird und eins, das schon fertig ist:

    Hier noch ein Gefängnisfester vom Sugar House (zu deutsch: Zucker Haus). Das Sugar House wurde 1763 von den Briten während des Revolutionskrieges (als die Amis meinten, sie möchten jetzt doch gerne eine eigene Fahne haben) gebaut und diente als Gefängnis für die amerikanischen Patrioten, die sich der englischen Krone entsagten. 1892 wurde es dann abgerissen und dieses Fenster als ein historisches Artefakt hier her platziert:

    Dann haben wir hier noch das New Yorker Fire Department im Einsatz (Rettung gehört hier zur Feuerwehr, wie es aus sieht):

    Und zu guter Letzt hier noch mein Schlüsselanhänger. Der hat zwar nichts mit der Down Town zu tun, aber ist es wert auch gepostet zu werden. Er erinnert mich immer daran, wo in der Kette ich denn grade stehe! 😉

  • Abendessen

    Hier mal ein Beitrag für all jene, die vielleicht glauben, dass ich nicht kochen kann und mich daher hier nur von Fast Food ernähren würde:

    Also heute war es mal so weit. Ich kam von der Arbeit nach Hause und hatte irgendwie noch Hunger. Essen gehen interessierte mich aber nicht, jedoch musste ich noch Einkaufen gehen. Da der Fleischanteil bei meiner Ernährung hier herüben mittlerweile im Keller umher krabbelt, beschloss ich kurzerhand mir ein paar nette Koteletts zu kaufen und mir daheim in die Pfanne zu haun. Interessanterweise wird hier überall mit Gas gekocht. Also kein Wunder, dass die Häuser in den Filmen immer in die Luft fliegen, wenns mal wer ein Feuerzeug anzündet. Die Herdplatten sehen hier also alle in etwa so aus:

     

    Ok aber weiter gehts mit den Zutaten. Also, man nehme: Pfanne, Olivenöl und Fleisch und versucht das dann alles zu kombinieren:


    Dann brutselt man das Ganze bis es in etwa so aus sieht:

    Ein bisschen dauerts noch, aber dann ist es durch:

    Anschließend schnappt man sich die Barbeque Sauce (sowas gehört hier einfach dazu 😉 ):

    Und serviert das Ganze:

    Ok, ok, zugegeben, statt dem Ganzen Weißbrot wär Gemüse wohl angebrachter, aber erstens hatte ich keine Lust Gemüse zu kochen und zweitens konzentriere ich mich hier auf das Wichtige: FLEISCH!
    Und ja…. das ist Toastbrot – so ist halt das Single-Leben: Man(n) muss essen was da ist, bevor es schlecht wird! 🙂
    Aber alles in allem ein schnelles und gutes Abendessen und der aufmerksame Leser hat mit bekommen, dass morgen nochmal 2 dieser Teile auf mich warten! 😉

  • Wäsche waschen lassen

    Tja, gestern wars mal wieder zum Wäsche waschen. Diesmal aber versuchte ich Pumsti’s Rat und lies meine Wäsche waschen. Ja, muss schon sagen, daran könnte man sich gewöhnen: Für grade mal 7,50 Dollar haben die meine Wäsche gemacht (Hemden und Anzughosen ausgenommen, die kommen in die Reinigung! :)) Andererseits denke ich mir: Für grad mal Wäsche in die Waschmaschine und den Trockner stecken und sie dann anschließend zusammenlegen – will ich da wirklich immer 7,50 Dollar zahlen? Tja, ich weiß noch nicht, aber es war auf jeden Fall nett! 🙂

    Was tut sich noch so bei mir? In der Arbeit ist es grade ein wenig langweilig. Irgendwie schein sich nichts zu bewegen! Ich hab zwar meine zwei Projekte, an denen ich arbeite, aber die sind auch nicht gerade die Herausforderung. Aber naja, mal ist es so und mal nicht – so ist das Leben eben.
    Dafür war ich heute mit Pumsti und einem Ex-Arbeitskollegen von London auf ne Pizza. Sein Name ist Amit Goel und er kommt ursprünglich aus Indien, hat in London für GoldenSource gearbeitet und macht jetzt sein MBA-Studium in den Staaten. Eigentlich ein ganz angenehmer Zeitgenosse, hoffentlich kreuzen sich unsere Wege wieder mal!

  • Central Park

    Nachdem der gestrige Tag total verregnet war uns aber heute die Sonne und warme 18 Grad beschert wurden, entschloss ich mich mal den Central Park aus zu kundschaften. Unterstützung bekam ich dabei von Pumsti, der seine neue Kamera testen wollte und sich im Park dementsprechende Motive finden sollten. Mit der U-Bahn gings dann rauf nach Midtown und rein in den Park. Und ich muss schon sagen: Ein wahres Wunderwerk! Man muss wissen, dass der Park absolut künstlich ist! Die ganze Natur, die man hier ab bekommt, wurde von Menschenhand geschaffen. Früher war das Sumpfgebiet. Das Tolle an dem Park ist, dass man darin nichts mehr von der Großstadt mit bekommt. Am Rand sieht man zwar noch die Hochhäuser, aber in der Mitte drinnen ist alles verschwunden – nun ja, fast alles, die Helikopter fliegen noch immer über den Park.

  • Film: Gesetz der Rache

    Da gestern den ganzen Tag nur Regenwetter herrschte, beschlossen wir (Pumsti, John, James und Carlos) ins Kino zu gehen und uns „Gesetz der Rache“ anzusehen. Der Film war wirklich gut und spannend, kann ihn jedem empfehlen. Um was es geht? Also gut: Eine Familie wird Überfallen und der Mann muss zu sehen, wie seine Frau und seine Tochter ermordet werden. Er überlebt. Die Täter werden geschnappt und vor Gericht gestellt. Jedoch kommt der Mörder mit einem blauen Auge davon, da die Beweise gegen ihn nicht eindeutig sind und er wird zu 5 Jahre Knast verurteilt, während der 2. Täter zum Tode verurteilt wurde – das schmeckt dem Familienvater natürlich überhaupt nicht, aber er kann nichts an dem Urteil ändern. Noch dazu muss er ansehen wie sein Anwalt und der Verurteilte sich die Hand nach dem Prozess reichen. Nun beschließt der Vater Rache! Aber nicht nur Rache an dem Mörder, sondern Rache an der ganzen korrupten Justiz. 10 Jahre lang plant er alles bis ins letzte Detail und schlägt dann zu….

    Aber hier will ich nicht mehr zuviel verraten! Es war ein wirklich interessanter Film mit durchgehender Spannung, der bis zum Schluss alle Möglichkeiten offen lässt!